… aus den Gemeinderatssitzungen …

Öffentliche Gemeinderatssitzung am 05.03.2012

Mitschrift

Tagesordnung:

TOP 1 Verlesung und Genehmigung Protokoll der letzten Sitzung

TOP 2 Nutzung gemeindlicher Liegenschaften

TOP 3 Haushaltsvorberatung 2012

Beschluss über Haushaltsplan und Haushaltssatzung 2012

TOP 4 Reduzierung Öffnungszeiten Sportpark im Sommer

TOP 5 Zuschussantrag evang. Kantorei – Bildungsfahrt nach Erfurt

TOP 6 Zuschussantrag Weidenberger Musikanten – Anschaffung Alu-Tafeln

TOP 7 Um-/Aufstufung von Teilflächen zur Ortsstraße in Neunkirchen

TOP 8 Zuschussantrag Feuerwehr Döhlau – Anschaffung Tragkraftspritze

Top 9 Bekanntgaben / Fragen / Anregungen

Es fehlt: Ortssprecher Manz entschuldigt

 

19.15 Uhr Bürgersprechstunde:

Eine große Anzahl Görschnitzer Bürger trägt vor, dass die Sperrung der Ortsstraße wegen des Bahn-Pfeifens ihnen große Nachteile bringt (Zufahrt für Müllabfuhr, Feuerwehr, Rettungsdienste kaum mehr möglich, da keine Wendemöglichkeit vorhanden; Winterdienst kaum mehr möglich); sie bitten, die Entscheidung des Gemeinderates nochmals zu überdenken.

Feuerwehrkommandandt Otto Schmidt schildert, dass aufgrund der sehr engen Straßenverhältnisse bei einem Rettungseinsatz die Drehleiter nicht zum Einsatz kommen könnte, ohne Schäden an Grundstücken und Zäunen zu verursachen.

BM Wittauer nimmt die Hinweise zur Kenntnis und teilt mit, dass Fachleute die Einwände prüfen werden. Er rät den betroffenen Bürgern erneut, sich zusammenzusetzen und eine gemeinsame Lösung zu suchen. (Anm. d. V.: Er selbst steht offensichtlich nicht für eine Moderation zur Verfügung). Nach seiner Aussage wird dieses Thema wohl auch nochmals im GR behandelt werden.

 

Karl Will trägt vor, dass seit kurzem der Fußweg zum Nußgässchen von der Warmensteinacher Straße aus durch den Grundstückseigentümer (Nützel) gesperrt wurde. Lt. BM Wittauer prüft die Verwaltung derzeit die Eigentums- und Nutzungsrechte rund um das Nußgässchen.

Die Görschnitzer Bürger verlassen nach der Bürgersprechstunde den Saal.

 

TOP 1: Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung

wird ohne Gegenstimmen genehmigt

 

TOP 2: Nutzung gemeindlicher Liegenschaften

Einheitliche Regelungen wurden im Januar 2012 beschlossen. Es gibt aber Nachbesserungsbedarf. Künftig sollen Vereine, die sich um die Instandhaltung der Immobilien selbst kümmern und dafür Arbeitsleistungen erbringen (Materialkosten übernimmt jeweils die Gemeinde) künftig Veranstaltungen ohne Zahlung von Gebühren abhalten können. Nebenkosten für Heizung/Strom/Wasser müssen allerdings weiterhin durch die Nutzer bezahlt werden. Für die Nutzung von Küchen muss eine Pauschale gezahlt werden, soweit der Markt für die Einrichtung und Ausstattung der Küche zuständig ist. Nutzung der Gebäude durch Dritte ist künftig nur mit Zustimmung des Kommandanten bzw. des Vorstandes zulässig, der dafür Regelungen zur Gleichbehandlung aller Interessenten finden muss. Eine Tabelle mit Gebühren nach Kategorien / Ausstattung / Nebenkosten soll künftig veröffentlicht werden (Anm. d. V.: Es wurde nicht genannt, wo dies veröffentlicht wird – Amtsblatt, Internet?).

Abstimmung: Für die Nutzung der gemeindlichen Liegenschaften gelten künftig die vorgenannten Regelungen (einstimmig):

 

TOP 3: Haushalt

Die Gemeinderäte haben vor drei Wochen die Haushaltsentwürfe zugeschickt erhalten und in den Fraktionen beraten. BM Wittauer trägt die Einzelpositionen vor.

(Anm. d. V.: Die Gemeinderäte haben je ein Exemplar des Haushaltsplanes zur Verfügung, die Zuhörer allerdings nicht. Insgesamt macht der Vortrag des Haushaltsplanes einen sehr intransparenten Eindruck auf die Zuhörer, da sie dem Vortrag anhand von Zahlen nicht folgen können. Es fällt sehr oft der Hinweis: Das steht ja da …., das seht ihr ja vor euch …. – ohne dass die jeweilige Zahl genannt wird. Ein ordnungsgemäßes Verfolgen ist daher für die Zuhörer unmöglich und evtl. auch nicht gewünscht).

Der Haushalt (HH) wurde zur Vorberatung und Überprüfung dem Landratsamt vorgelegt. Das LRA rät zur Verschiebung hoher geplanter Investitionen in Feuerwehrhaus, Hochwasserschutz, da diese derzeit aufgrund hoher Verschuldung nicht tragbar sind. Mündlich wurde durch das LRA eine Genehmigung des HH in Aussicht gestellt. BM Wittauer nennt als künftiges Minimalziel das Erwirtschaften der anfallenden Tilgungen, was 2012 nicht möglich sein wird. Viele Kommunen sind derzeit dazu nicht in der Lage.

Kriterien dazu: Ausgaben verringern, Einnahmen vermehren; Notwendigkeit von Investitionen aus dem Vermögens-HH.

 

Einsparpotenziale:

  • Personalkosten im KIGA: liegen sehr hoch aufgrund des notwendigen Personalschlüssels aufgrund der Buchungszeiten
  • Outsourcing verschiedener Leistungen: soll durch Vergleichsrechnungen ermittelt werden
  • Gebäudeunterhalt: soll durch Nutzungsgebühren für Gemeindeimmobilien günstiger werden. Künftige Investitionen müssen unter diesem Punkt kritisch gesehen werden.
  • Kosten für Strom / Wasser / Heizung: Herr Heindl hat eine Ausbildung zum Gebäudemanager abgeschlossen (Kosten 2.000 EUR) und konnte dadurch bereits günstigere Erdgasverträge mit Versorgern aushandeln. Für den Markt ergeben sich daraus Einsparungen von 27 %, für den Schulverband 22 %. Die Verwaltung prüft derzeit weitere Verträge auf Einsparpotenziale.
  • Es muss über die Verwertung von Sportpark und Altem Schloß nachgedacht werden. Beide produzieren hohe Unterhaltskosten. Eventuelle Kaufverträge (Altes Schloß) können auch so gestaltet werden, dass die Gemeinde weiterhin Einflussmöglichkeiten (z.B. auf eine künftige Nutzung) behält.

 

Einnahmenseite:

Kostendeckung bei Wasser / Abwasser ist nahezu erreicht, dzt. gibt es noch keine Straßenausbausatzung. In anderen Landkreisen (WUN) läuft dies wesentlich anders. Dort übt das LRA erheblichen Druck auf die Gemeinden aus, alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen. Der Markt Weidenberg hat bisher nicht alle Kosten weiter gegeben.

Investitionen sind auf ein Mindestmaß zu begrenzen, Pflichtaufgaben müssen aber erfüllt werden, wie z.B. Erneuerung Bahnbrücken, Kindergarten, der entscheidend ist für die Wohnortwahl junger Familien. Das Feuerwehrhaus wird bald neu gebaut werden, jedoch wurde die Förderung auf 20 % gekürzt, der Rest muss selbst finanziert werden.

Kreditaufnahme / Verschuldung

Alleine die sinkende Einwohnerzahl führt zu einer steigenden Pro-Kopf-Verschuldung. Mit den Kreditaufnahmen der vergangenen Jahre wurden auch bleibende Werte geschaffen (Städtebau / Dorferneuerung)

Diverse Investitionen konnten nur über Verschuldung finanziert werden. Weitere Verzögerungen führen nur zu steigendem Zinsniveau – alle diese Prämissen sind in den HH-Plan 2012 eingeflossen. Die Gemeinde hat viele Pflichtaufgaben bei sinkenden Zuschüssen zu erfüllen, Mut zu unpopulären Entscheidungen ist nötig.

 

BM Wittauer trägt Einzelpositionen aus dem HH-Plan vor:

in TEUR
Feuerwehr ./. 102
Schule ./. 704
Kunst/Kultur 

Kunstausstellung soll 2012 wieder stattfinden

./. 9
Kindergarten
Benutzungsgebühren + 200
Kommunalanteile Von anderen Gemeinden + 50
Kommunalanteile An andere Gemeinden ./. 90
Betriebskostenzuschuss ??
Zuschuss Arb.agentur ??
Elternspenden + 5
Personalkosten ./. 600
Bewirtschaftungskosten ./. 40
Saldo ./. 300
 

 

 

 

Sportpark

Benutzungsgebühren Mitgliederzuwachs + 70
Pachteinnahmen ??
Personalkosten ??
Bewirtschaftungskosten ./. 50
Saldo 2011: ./. 57 TEUR
Bauhof
Personalkosten ./. 270
Winterdienst (2011: 117 TEUR) ./. 100
Saldo ./. 592
Abwasser
Gebühreneinnahmen + 600
Es ist Unterdeckung entstanden => Neukalkulation in 2012
Gemeindezentrum Neunkirchen Saldo 2011: ./. 36 ./. 31
Bürgerhaus / Eschichhaus Saldo 2011: ./. 36 ??
Pachteinnahme Altes Schloß 2011: < 500 EUR
Bewirtschaftungskosten ./. 22
Wasserversorgung Keine Zahl genannt
Steuereinnahmen
Gewerbesteuer Weitere Zahlen nicht genannt + 850
Zinsen ./. 605
Zuführung zu Vermögenshaushalt = Tilgungen 510
Mindestens erforderlich: 630 TEUR
Krippe Neunkirchen Baumaßnahmen ./. 193
Brücke Stockau Eigenanteil ./. 200
Gehweg Neue Straße ./. 140

-   Der Neubau eines Feuerwehrhauses wird Thema auf einer der nächsten Sitzungen sein. Die Planung wird weiter verfolgt. 2011  waren 20 TEUR dafür angesetzt, davon wurden 10 TEUR für den Abriss der Langenbucher-Scheune verwendet. Der Neubau muss vorerst auf 2015 verschoben werden, da dzt. nicht finanzierbar. Falls eine Finanzierung vorher gesichert werden kann, ist ein Vorziehen möglich.

Ebenso verschoben werden muss der Vollausbau der Ortsdurchfahrt Neunkirchen.

Eigenanteil am KIGA-Neubau: 1,9 Mio. EUR bei 1,55 Mio. EUR Zuschuss

Industriestraße: Wenn eine Sanierung losgelöst vom Bahnhofsgelände erfolgen soll, gibt es dafür keinerlei Zuschüsse. In 2012  müssen aber Gefahrenstellen beseitigt werden.

Zum Radweg nach Bayreuth finden dzt. weitere Untersuchungen statt.

- Für den Hochwasserschutz Weidig sind dzt. alle Fördermaßnahmen beantragt. Es gibt aber ein Eigentümerproblem.

- Kanalkataster: Ergebnis soll 2012 vorliegen.

 

Stellungnahmen der Fraktionen:

 

Steininger, CSU:

Die Gemeinde soll weiterentwickelt werden; positiv ist, dass die freiwilligen Leistungen unangetastet bleiben.

Die Gestehungskosten für den Ankauf Wasserversorgung Kirchenpingarten müssen analysiert werden. Gegenkalkulationen für verschiedene Kostenpositionen müssen aufgestellt werden.

Verkauf Sportpark ist eine Sache des Preises; Handhabung beim Alten Schloß ist sowieso klar.

Die Ergebnisse der Kanalbefahrung müssen endlich vorgelegt werden. Positiv ist die Radwegplanung.

 

Geplante Investitionen werden den HH stark belasten, wenn sie angegangen werden. Weidenberg braucht eine Erholungsphase um nicht wie Bad Berneck oder Fichtelberg zu enden.

 

Zwischen 2008 und 2012 wurden insgesamt 7,4 Mio. EUR neue Kredite aufgenommen. In 2012 wird die Tilgungsrate nicht erreicht, was aber Voraussetzung für eine Kreditneuaufnahme ist.

Der HH 2012 ist ein Balanceakt; Förderungen dürfen nicht den Takt angeben; Firmenansiedlungen müssen aktiver beworben werden. Insgesamt sind rückläufige Bautätigkeiten zu verzeichnen.

Der HH-Plan sollte nicht nur einmal jährlich in die Hand genommen werden sondern während des laufenden Jahres als Controlling-Instrument dienen.

Die medizinische Grundversorgung muss sicher gestellt werden.

Entscheidungen im GR fallen manchmal unter Termindruck – das muss verbessert werden.

Einladungen zu den GR-Sitzungen sind zu allgemein gehalten, sollten ausführlicher sein um bessere Vorbereitung zu ermöglichen.

Die Studie zur Energiewende sollte aufbereitet werden.

Die CSU-Fraktion wird dem Haushaltsplan zustimmen.

 

Zeitler, SPD:

Große und kostenintensive Aufgaben in 2012. Ca. 50 % der Landkreiskommunen erwirtschaften nicht die notwendigen Tilgungen für die aufgenommenen Kredite, d.h. die Verschuldung wird alleine deshalb weiter steigen. Ende 2012 wird Weidenberg bei 13,4 Mio. EUR Verschuldung liegen. Weidenberger Bürger sind bereits genug gebeutelt, irgendwann ist jede Zitrone ausgepresst.

Ansätze für Verbesserung der finanziellen Lage kann die energetische Sanierung von Gemeindeimmobilien sein.

Um Mehreinnahmen zu erzielen, sollten neue Baugebiete ausgewiesen werden, damit sich Neubürger ansiedeln und die Gemeinde so einen größeren Anteil aus der Umlage der Einkommensteuer erhält, da die Einwohnerzahl um 4 % rückläufig war.

Es sollten Entwicklungsgesellschaften ins Boot geholt und freie Bauplätze geprüft werden. Die Rahmenbedingungen der Energiewende sollten ebenfalls geprüft werden.

Position KIGA: 300 TEUR minus bedeuten einen gemeindlichen Zuschuss von 1.500  EUR pro Kind. Pro Schulkind bezahlt die Gemeinde rund 2.300 EUR

dies sind aber wichtige Investitionen in die Zukunft. Der Haushaltsplan ist ehrlich und vernünftig. Die SPD-Fraktion wird zustimmen.

 

Meyer-Gollwitzer, FW:

Trotz der Neuverschuldung sollten nicht alle Investitionen verschoben werden, die späteren Bedingungen könnten sich auch weiter verschlechtern.

Die FW-Fraktion wird dem HH zustimmen.

 

Schöffel, UW:

ist erschrocken über die Höhe der Verschuldung im HH-Plan.

Das Alte Schloß sollte als Weidenberger Wahrzeichen erhalten bleiben.

Sie wird dem HH-Plan nicht zustimmen.

BM Wittauer merkt an, dass das Alte Schloß auch bei einem Verkauf weiterhin als Wahrzeichen bestehen bleiben wird.

 

Beschlussvorschlag: HH-Plan und HH-Satzung 2012 werden beschlossen, Finanzierungsplan 2012 – 2015 und Stellenplan 2012 werden genehmigt.

Abstimmung: Zustimmung und Genehmigung mit einer Gegenstimme

 

TOP 4: Öffnungszeiten Sportpark

während der Sommermonate war im vergangenen Jahr bis 22 Uhr geöffnet, was sich aber nicht gerechnet hat. GR Engelbrecht: Wenn die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben ist, sind die Öffnungszeiten zu verkürzen

Abstimmung: zwischen 1.5. und 31.10. sind die Öffnungszeiten auf 21 Uhr zu verkürzen -einstimmig

 

TOP 5: Zuschussantrag Kantorei

Genehmigung aus Gründen der Gleichbehandlung nicht möglich, Studienfahrten wurden seit vielen Jahren nicht mehr unterstützt.

Abstimmung: einstimmig abgelehnt

 

TOP 6: Zuschussantrag Weidenberger Musikanten

Grundsätzlich wäre der Antrag wegen der kulturellen Bedeutung der Musikanten zuschussfähig. Es ist aber unklar, um was für Tafeln es sich dabei handelt und wozu sie dienen sollen. Der Antrag wird bis zur Klärung zurückgestellt.

Abstimmung: einstimmig

 

Top 7: Teilflächen Neunkirchen

Im Bereich Egerten sollen Teilflächen zu Ortstraßen gewidmet werden

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

TOP 8: Zuschussantrag FFW Döhlau

Die vorhandene Spritze ist Baujahr 1963, aber noch funktionsfähig; Ersatzteilversorgung ist aber schwierig; Kosten: 11.500 EUR; Zuschuss: 3.500 EUR; Anteil Gemeinde: 8.000 EUR; Vorschlag: Verschiebung auf 2013

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

TOP 9: Bekanntgaben

Frühjahrskonzert der Weidenberger Musikanten am 24.3.

In der Wasserversorgung Tiefbrunnen I ist die Pumpe defekt: dzt. wird Kamerabefahrung durchgeführt um Ursache für Versandung zu finden

 

Ende der Sitzung: 21.45 Uhr

 

 

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… aus den Gemeinderatssitzungen …

Gemeinderatssitzung am 13.02.2012

Beginn: 19.15 Uhr

Bürgerfragestunde:

Görschnitzer Bürger tragen Probleme bei Schließung Bahnübergangs Görschnitz vor: BM Wittauer: zuständig ist das Landratsamt und die DRE; Bürger in Görschnitz sollen sich untereinander einigen; Aussprache im Wirtshaus empfohlen um die Problematik aufzuarbeiten

Räumung und Winterdienst in den Wohngebieten? Bürger sollen im LRA vorsprechen

 

Tagesordnung:

1. Genehmigung Niederschrift letzte Sitzung

2. Bauantrag Stefanie u. Markus Dötsch, Tränkbühl 32, Weidenberg auf Wohnhausanbau u. Nutzungsänderung zu Wohnzwecken und Antrag auf Befreiung von des Festsetzungen des Bebauungsplanes “Tränkbühl” für Fl.Nr. 266/2 Gem. Fischbach

3. a) Brückensanierung, Erneuerung von vier Brücken an der B 22 zwischen Neunkirchen am Main und Lehen

b) vorübergehende Nutzung gemeindlicher Grundstücke (wurde von der geheimen Sitzung auf die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung gesetzt durch Bekanntgabe BM Wittauer (erstmalig erfolgt)

4. Bekanntgaben

5. Fragen u. Anregungen

 

1. Genehmigung Niederschrift – einstimmig

Frau Dörfler wünscht als Nachtrag zum Protokoll der vorherigen Sitzung, dass angeblich nicht nur die Praxis Dr. Dörr schließt sondern insgesamt 2 Ärzte ihre Praxen schließen

 

2. Antrag Dötsch

über Antrag kann erst abgestimmt werden, wenn Unterlagen vollständig vorliegen.

 

3. a) Brückensanierung bzw. Ersatzbauwerke

Grundeigentümer werden informiert wg. der Errichtung von Behelfsbrücken

div. Brücken über die Ölschnitz bei Neunkirchen / Lehen

Flächen werden wieder in den Urzustand versetzt; Dauer ca. 1 Jahr; Termin: bis 24.2.

Manche Brücken werden abgerissen und neu gebaut; im Ortsteil Sorg wird der Radweg beim Neubau der Brücke gleich mit berücksichtigt (Ortssprecher Neunkirchen beantragt)

 

b) Erstaufforstung Fl.Nr. 712

Gemeinde wird nur gehört, LRA entscheidet

Rückegasse ist freizuhalten, Schäden an der Straße trägt der Antragsteller

(Beschlussvorschlag wurde nicht ausformuliert)

 

4. und 5. Bekanntgaben / Fragen / Anregungen

Telekom: Nachfrage an öffentlichen Telefonzellen geht zurück; 80 EUR monatliche Kosten; abgebaut werden sollen: Weidenberg, Lindenstraße 20; Sophienthal, Untersteinach, da Kostendeckung nicht mehr möglich

Der Gemeinderat hat keine Einwände dagegen

Erika Dörfler: spricht der Gemeindeverwaltung ein Lob dafür aus, dass die Bürger auf ablaufende Personalausweise hingewiesen werden.

ENDE

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Transparenz in Kommunalen Verwaltungen Teil 1

Artikel des Chefredakteurs NBK

(Zum Anfang)



zur Transparenz Teil 2

 

 

 

 

 

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… aus den Gemeinderatssitzungen …

Öffentliche Gemeinderatssitzung am 09.01.2012

 

Tagesordnung:

TOP 1 Genehmigung Protokoll der letzten Sitzung

TOP 2 Bauvorhaben Bauer Einfamilienhaus Fl.Nr. 794/2 Weidenberg

TOP 3 Bauvorhaben Bernhardt 2 Doppelhaushälften  Fl.Nr. 793/3 u. 794/1 Weidenberg

TOP 4 Denkmalschutzrechtliche Erlaubnis Rainer Frenzel zur Sanierung Anwesen Gurtstein 2 Fl.Nr. 26 Weidenberg

TOP 5 Anbau Feuerwehrgerätehaus Lehen, Stromanschluss

TOP 6 Widmung Weg und Aufnahme ins Wegebestandsverzeichnis

Fl.Nr. 598/1 Untersteinach

TOP 7 Antrag auf Erstaufforstung Fl.Nr. 731 Untersteinach Doris Raps

TOP 8 Bekanntgaben

Top 9 Fragen und Anregungen

 

Anmerkung:

Die öffentliche Gemeinderatssitzung beginnt erst um 21.10 Uhr (offiziell 20.30 Uhr) mit der Bürgerfragestunde. Vorher fand eine geheime Sitzung statt, an der offensichtlich die Allgemeinärzte der Gemeinde Weidenberg, die Herren Dr. Müller, Dr. Hülper, Dr. Dörr und Frau Dr. Dörr teilgenommen haben.

Aus dem Applaus zum Ende der geheimen Sitzung könnte geschlossen werden, dass in Absprache mit den beteiligten Ärzten eine Lösung zur Übernahme der Praxis Dr. Dörr zur Jahresmitte 2012 gefunden worden sein könnte. Spekulativ ist, dass eventuell Dr. Hülper die Praxis übernimmt.

 

21.10 Uhr Bürgersprechstunde:

Werner Füßmann bittet für die Zukunft, vor dem Sitzungssaal wartende Zuhörer zu informieren, wenn sich die vorhergehende geheime Sitzung sehr verzögert. Diese Bitte wird mit hämischen Kommentaren der Gemeinderäte Hagen, Rieß und Günter Dörfler quittiert, während Frau Reinert-Heinz zustimmend nickt und dies wohl ebenso sieht.

 

TOP 1: Protokoll der letzten Sitzung

es gibt keine Einwände, es wird ohne Gegenstimmen genehmigt

 

TOP 2: Bauvorhaben Bauer Einfamilienhaus Fl.Nr. 794/2 Weidenberg

Punkt wird nicht behandelt, Antrag wurde zurück gezogen

 

TOP 3: Bauvorhaben Bernhardt 2 Doppelhaushälften

Der Bauausschuss stimmte dem Vorhaben nicht zu, das die Bauverbotszone nicht eingehalten wird und die Erschließung nicht gesichert ist

Der Gemeinderat stimmt dem Beschluss des Bauausschusses einstimmig zu

 

TOP 4: Denkmalschutzrechtliche Erlaubnis Gurtstein 2

Die diversen zuständigen Ämter haben dem Vorhaben bereits zugestimmt; der Gemeinderat genehmigt das Vorhaben einstimmig

 

TOP 5: Anbau Feuerwehrgerätehaus Lehen, Stromanschluss

Das FW-Gerätehaus ist Eigentum der Gemeinde. Ergänzend zu den bisherigen Baumaßnahmen soll der Stromanschluss auf Kraftstrom umgerüstet werden; Kosten: ca. 160 EUR; Einbau erfolgt durch den gemeindebediensteten Fachmann

Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu

 

TOP 6: Widmung Weg und Aufnahme ins Wegebestandsverzeichnis

Fl.Nr. 598/1 Untersteinach

Ein bisher noch nicht gewidmeter Feld- und Waldweg nahe der BT 12 (von der Staatsstraße Richtung Nemmersdorf) mit einer Länge von 1.720 m soll als solcher gewidmet und ins Wegebestandsverzeichnis aufgenommen werden. Die Unterhaltslasten tragen die Anlieger, die durch diesen Weg erschlossen werden. Der Gemeinderat stimmt einstimmig zu.

 

Top 7: Antrag auf Erstaufforstung Fl.Nr. 731 Untersteinach Doris Raps

Bgm. Wittauer zeigt anhand verschiedener Karten die Lage der entsprechenden Fl.Nr. Gemeinderat Georg Raps greift an dieser Stelle in die Beratung mit ein. Auf einen Hinweis von Günter Dörfler, dass er als Familienangehöriger (Schwager von Frau Raps) von der Beratung auszuschließen ist, beschließt der Gemeinderat seinen Ausschluss von der Beratung ab hier. Er verlässt den Sitzungssaal jedoch nicht.

Die diversen Beteiligten Behörden haben keine Einwände gegen die Aufforstung, der Gemeinderat stimmt dem Antrag zu (ohne Stimme Georg Raps).

 

TOP 8: Bekanntgaben

Die Dorfgemeinschaft Görau hat in einem Schreiben wegen der Wintersperre der Verbindungsstraße Görau – Untersteinach vorgeschlagen, Schilder mit „Durchfahrt verboten“ und „Kein Winterdienst – Benutzung auf eigene Gefahr“ anzubringen.

Diese wurden zwischenzeitlich angebracht.

Die Straße wird jedoch bei Bedarf trotzdem geräumt und gestreut, da der Winterdienst sie ebenfalls zur Rückfahrt von Görau nach Untersteinach nutzt.

Die Gemeinde ist mit der jetzigen Beschilderung aus der Haftung entlassen.

Das staatliche Bauamt hat mitgeteilt, dass es vier Brücken entlang der B 22 nicht sanieren sondern durch neue ersetzen wird. Es handelt sich dabei um zwei Brücken bei Neunkirchen und zwei bei Lehen.

 

TOP 9: Fragen und Anregungen

keine

 

Ende der Sitzung: 21.30 Uhr

 

 

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aus dem Gemeindeblatt 12/2011

auf Seite 4, amtliches Mitteilungsblatt der VG Weidenberg 12/2011

 

Herstellungsbeiträge für Wasser und Kanal

 

Die Gemeinde erhebt zur Deckung ihres Aufwandes für die Herstellung

der Entwässerungs- bzw. Wasserversorgungseinrichtung einen Beitrag.

Dieser Beitrag wird nach der Grundstücks- und der Geschossfläche der

vorhandenen Gebäude berechnet.

Bei Änderungen dieser Flächen, z.B. durch einen Dachgeschossausbau,

sind die Beitragsschuldner verpflichtet, der Gemeinde die für die Höhe

der Schuld massgeblichen Veränderungen unverzüglich zu melden und

über den Umfang dieser VerŠnderungen Auskunft zu erteilen.

Sollten sich auf Ihrem Grundstück Veränderungen ergeben haben, bitten

wir Sie, uns diese zu melden.

Für Auskünfte steht das Steueramt der VG Weidenberg, Tel. 09278/977-

40 zur Verfügung. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung.

 

Weidenberg, 18. November 2011

Hans Wittauer

Gemeinschaftsvorsitzender

 

 

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… aus den Gemeinderatssitzungen …

Gemeinderatssitzung am 10.10.2011

Beginn: 19.30 Uhr

 

Tagesordnung:

1. Genehmigung Niederschrift letzte Sitzung

2. Antrag G. Will auf Abbruch Scheune und Ersatzbau

3. Antrag A. Hübsch wg. Pflasterung Fischbach

4. Umsetzung Europäische Wasserrichtlinie

5. Verbesserung Ausweisung Wohnmobil-Stellplatz

6. Bekanntgaben

7. Fragen u. Anregungen

 

Vor der Abhandlung der Tagesordnung begrüßt BM Wittauer den neuen Leiter der Geschäftsstelle, Klaus Bauer, der sich anschließend selbst kurz vorstellt:

41 Jahre alt, wohnt in Nemmersdorf; war 20 Jahre bei der Stadt Kirchenlamitz tätig, wechselte 2006 als Geschäftsleiter nach Speichersdorf

 

 

1. Genehmigung Niederschriften

Die Niederschriften der beiden letzten Gemeinderatssitzungen werden verlesen und einstimmig genehmigt

 

Wichtige Neuerung:

Künftig wird die Niederschrift der jeweils letzten Gemeinderatssitzung zusammen mit der Einladung zur nächsten Sitzung an alle Gemeinderäte verschickt. Die Niederschrift wird dann bei der nächsten Sitzung nicht mehr verlesen, sondern es wird nur noch über deren Genehmigung abgestimmt.

 

2. Antrag G. Will auf Abbruch Scheune und Errichtung Ersatzbau

Anhand von Flurkarten wird der Standort des bisherigen und des neuen Gebäudes erläutert. Der Bauausschuss hat dem Vorhaben zugestimmt; der GR stimmt einstimmig ebenfalls zu.

3. Antrag A. Hübsch, Fischbach wg. Pflasterung

Frau Hübsch bittet, die in Fischbach im Zuge der Wasserversorgung zeitweilig entfernten Pflasterstreifen in der Ortsdurchfahrt nicht wieder einzubauen, da durch sie eine große Lärmbelastung vor ihrem Wohnhaus entsteht.

BM Wittauer erläutert, dass die Pflasterungen bei der Dorferneuerung in Zusammenarbeit mit der Städtebauförderung eingebaut wurden und einem damaligen Wunsch der Dorfgemeinschaft entsprachen. Die Dorfgemeinschaft sprach sich damals einstimmig dafür aus. BM Wittauer befürchtet, dass man einen Präzedenzfall schaffen würde, wenn man dem Antrag folgt, da weitere gleichlautende Anträge bereits absehbar seien und stellt daher den Antrag auf Ablehnung.

Beschluss: Der Gemeinderat lehnt den Antrag von Frau Hübsch einstimmig ab.

 

4. Umsetzung Europäische Wasserrichtlinie

Betrifft Verbesserung der Flusswasserverhältnisse an der Warmen Steinach.

BM Wittauer erläutert, dass Weidenberg nur für wenige 100 m der Warmen Steinach in der Nähe von Sophienthal als Kommune zuständig sei, der weitere Verlauf der Warmen Steinach liegt in der Zuständigkeit des Freistaates Bayern bzw. des Wasserwirtschaftsamtes Hof.

Die VG wird im Zuge der Umsetzung der o.g. Richtlinie lediglich als Träger öffentlicher Belange angehört und wird dabei auf Berücksichtigung der gemeindlichen Belange im Bereich der Neuen Straße (Gehsteigbau) und des Hochwasserschutzes verweisen. Insgesamt steht die VG dem Vorhaben positiv gegenüber.

BM Wittauer: Der Freistaat bzw. das WWA übernehmen auch die Kosten für die Bereiche, für die eigentlich die Gemeinde zuständig wäre

Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der o.g. Äußerung in der Anhörung einstimmig zu.

 

5. Verbesserung Ausweisung Wohnmobilstellplatz

BM Wittauer erläutert den Standort des vorhandenen Wohnmobilstellplatzes in der Au (zwischen neuem Kindergarten und Sportpark). Er verliest dazu einen Brief von Werner Schamel, der folgende Anträge stellt:

am Stellplatz soll ein Schild und Wegweiser aufgestellt werden

außerdem fehlt ein Hinweis auf den Stellplatz an der Lohengrintherme

Hinweisschilder an den Ortseingängen auf den WoMo-Stellplatz fehlen

Der Stellplatz sollte in das ADAC-Verzeichnis eingetragen werden.

GR Kölbl fragt nach, ob der Stellplatz künftig besser ausgestattet werden soll.

BM Wittauer: vorgesehen ist nur, die Befestigung des Untergrundes sowie die Beleuchtung und die Stromversorgung zu verbessern.

GR Ordnung: Der Stellplatz ist nicht so gut ausgestattet, dass man damit Werbung machen könnte.

Ortssprecher Nicolai: Entsprechende Hinweisschilder wären wirklich notwendig.

Beschluss: Die Verwaltung soll die Kosten für die genannten Verbesserungen ermitteln und dem GR zur Entscheidung vorlegen – Einstimmig

 

6. Bekanntgaben

  • In der 39. KW wurden Gossenreuth und Keilstein an die neue Trinkwasserversorgung angeschlossen
  • Am 20.1.2012 findet in der Aula der Schule ein Ehrenabend statt (der letzte fand 2003 statt)
  • BM Wittauer erläutert, dass die Verwaltung die Kosten für den Neubau des Gehweges zwischen dem Industriegebiet und dem Königsheidering mit 120 TEUR ermittelt hat. Die Bagatellgrenze für Förderanträge liegt bei 100 TEUR. Eine mögliche Förderung wird mit der Regierung abgeklärt.
    GR Zeitler bittet um Bearbeitung mit größtem Nachdruck.

 

7. Fragen

GR Zeitler:

Schildert aus eigener Erfahrung, dass der Zug offensichtlich auch an eigentlich schwächeren Tagen am Wochenende gut frequentiert ist. Nachts muss der Zug außerhalb des Bahnhofsbereichs abgestellt und mit einer „Wegfahrsperre“ gesichert werden. Außerdem kontrolliert ein Sicherheitsdienst um Vandalismus zu vermeiden.

 

GR Schöffel:

Wie weit ist die Planung Feuerwehrhaus? Laut Gerüchten sollen die Planungen schon weit fortgeschritten sein.

BM Wittauer: Die Feuerwehr erstellt derzeit selbst ein Konzept und wird es zu gegebener Zeit vorstellen

 

GR Raps: Wie steht es mit dem Radweg Untersteinach – Döhlau? Woran scheitert die Umsetzung?

 

BM Wittauer: Die ursprüngliche Trasse scheiterte am Landschaftsschutzgebiet Deichselholz und an Einwänden aus der Jägerschaft. Zudem wäre die Überquerung der Steinach nicht geklärt und trotz neuer Trasse noch größere Höhenunterschiede zu überwinden. Ferner war das angepeilte Förderprogramm mehrfach überzeichnet, so dass man keine Förderung erhalten hätte.

Derzeit plant man alternativ auf der NW-Seite der Staatsstraße eine neue Trasse, die den vorhandenen Wirtschaftsweg mit nutzen soll. Von den Grundstücksverhandlungen wären 16 Grundstückseigentümer betroffen. Man ist im Kontakt mit dem staatlichen Bauamt und der Regierung. Bei einer Neuauflage eines Förderprogrammes möchte man mit den Planungen fertig sein. Auch eine Querung der Staatsstraße stellt kein Problem dar, man könnte hier eine Insel als Überquerungshilfe einbauen.

 

GR Zeitler

schlägt vor, um die hohen gefahrenen Geschwindigkeiten am Obermarkt zu begrenzen, Schilder aufzustellen mit dem Text: „Historischer Obermarkt – Bitte Schritt fahren“

BM Wittauer: Vorschlag wird registriert und in die laufenden Überlegungen einbezogen.

 

Ende. 20.25 Uhr

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… aus den Gemeinderatssitzungen …

Öffentliche Gemeinderatssitzung 19.09.2011

Mitschrift, Beginn: 19.15 Uhr

 

Bürgerfragestunde

Karl Will:

moniert hohe Lärmbelastung im Obermarkt durch Straßenpflasterung; insbesondere LKW, die schon am frühen Morgen durchfahren, verursachen erheblichen Lärm schildert die Folgen für die gesamte Familie, u.a. bereits Arztbesuche

 

Werner Schamel:

verliest Erklärung der Unterstützergruppe “Langenbucher-Scheune”, die beantragt: Gemeinderat soll den Abbruchbeschluss aussetzen, bis die Standortfrage Feuerwehrhaus entschieden ist und eine Aufstellung für die Abbruchkosten vorlegen / einen Kostenvoranschlag für eine notdürftige Dachreparatur vorlegen

Hintergrund: Abriss kostet mehr als Notreparatur;  Kreisheimatpfleger spricht von einem “ortsbildprägenden Gebäude,

das Landesamt f. Denkmalschutz hätte über die Oberfrankenstiftung im Gespräch wohl finanzielle Unterstützung angeboten

Antwort BM Wittauer: Landesamt kann nicht über Oberfrankenstiftung bestimmen, der Beschluss des Gemeinderates ist bindend,

er nimmt den Antrag aber trotzdem an

 

Doris Herold

Frage zum Zeitungsartikel “Schulverbandssitzung”: BM Wittauer: Kann hier nicht beantwortet werden; Teilnahme als Gast an nächster Verbandssitzung wird empfohlen

(Anmerkung: Gemeinderat Zeitler rief Doris Herold am 20.9.11 deshalb und und erklärte den Hintergrund des (missverständlich formulierten) Zeitungsartikels. Die Frage wurde damit beantwortet – Herzlichen Dank!)

 

Tagesordnung:

1. Genehmigung Niederschrift letzte Sitzung

2. Bahnbrücken Neunkirchen und Stockau

3. – 5. Bauanträge Busch / Büchner / Popp

6. Bauvoranfrage Gastroplan

7. Organisation Mittelschule

8. Antrag Zapf wg. Rekultivierung

9. Rodungsantrag Meyer

10. Umbau Rotmainbrücke bei Bruckmühle

11. kaufmännischer Jahresbericht Wasserversorgung

12. Antrag FFW Görschnitz wg. Bauarbeiten am FW-Haus

13. Ausbau Kreisstraße Obermarkt

14. Kinderspielplätze in Weidenberg

15. Bekanntgaben

16. Fragen u. Anregungen

 

1. Genehmigung Niederschrift

2. Bahnbrücken

Der eingeladene Statiker H. Bittner schildert den Zustand der bereits abgebrochenen Bahnbrücke in Neunkirchen mit drastischen Worten; aufgrund der fortgeschrittenen Bauschäden gab es keine Sanierungschance; die Sanierungskosten

wären genauso teuer gewesen wie der jetzige Neubau; außerdem wären dann künftig weitere hohe Unterhaltskosten angefallen und die Tonnage wäre die gleiche gewesen wie vorher

Hintergrund seiner Prüfung waren umlaufende Gerüchte, dass die Brücke nicht abbruchreif gewesen sein solle. BM Wittauer bezeichnet diese Gerüchte als populistisch und weist auf die Haftung der Gemeinde hin. An einem Neubau beider Brücken führt kein Weg vorbei. Für Sanierungen gibt es zudem keine Zuschüsse.

Herr Birner bezeichnet den Zustand der Bahnbrücke in Stockau sogar als noch schlechter und fordert eine Unterspannung mit Netzen um das Herabfallen von Betonteilen auf die Gleise zu verhindern.

Wolfgang Hagen weist darauf hin, dass die Stockauer Brücke bei einem Neubau mit einer Drehung besser dem Straßenverlauf angepasst werden solle und verweist als schlechtes Beispiel dazu auf die Brücke an der Scherzenmühle.

BM Wittauer: Förderanträge müssen bis 15.10.11 bei der Regierung von Oberfranken eingereicht werden. Grundlage dafür wären die Planungen aus 2008.

 

Beschluss: Förderanträge sind einzureichen; Verwaltung soll Grundstücksverhandlungen führen und die Pläne dem Gemeinderat wieder vorlegen (einstimmig)

 

3 – 5. Bauanträge Busch / Büchner / Popp

Beschlüsse des Bauausschusses zu den Anträgen werden vorgetragen und um gleichlautende Beschlüsse des GR gebeten:

Busch: vom BA genehmigt; GR stimmt zu

Büchner: vom BA genehmigt mit Einschränkung bzgl. Erschließung; GR stimmt zu

Popp: vom BA nicht genehmigt, Nachbar ist zu hören; GR stimmt der Entscheidung zu

 

6. Antrag Gastroplan auf Einrichtung Spielhalle

im ehemaligen KIK-Gebäude (neben Netto):

Flächen sind als Einzelhandelsgebiet ausgewiesen und deshalb für Spielhalle abzulehnen. Bauausschuss hat sich dagegen ausgesprochen; GR stimmt gleichlautend ab

 

7. Organisation Mittelschule:

Bad Berneck, Bindlach, Gefrees und Weidenberg sollen einen Mittelschulsprengel bilden. GR stimmt dem einstimmig zu

 

8. Antrag Fa. Zapf auf Rekultivierung Teich

Es soll Füllmaterial einer besseren Dämmklasse eingebaut werden, als im damaligen Damm. BM Wittauer verliest die entsprechenden Grenzwerte und erklärt, die Toxizität wurde von der Verwaltung auf den menschlichen Körper umgerechnet. Es ergäbe sich daraus keine Gesundheitsgefährdung.

Der GR stimmt dem Antrag einstimmig zu

 

9. Antrag Meyer, Lankendorf auf Rodung

Ein Teilstück des Waldes entlang der Kreisstraße nach Bayreuth in Richtung Ützdorf soll wg. Baumfällarbeiten, Borkenkäferbefalls und Sturmschäden gerodet werden; keine Wiederaufforstung; künftige Nutzung als Wiese

Der GR stimmt dem Antrag einstimmig zu.

 

10. Rotmainbrücke Neunkirchen

An der Brücke fehlen Übergänge für Fußgänger, Radfahrer, Rollstuhlfahrer, um gefahrlos die B 22 überqueren zu können. Das Straßenbauamt hat drei Varianten vorgeschlagen:

a) Öffnung der Leitplanken für einen direkten Übergang; Böschung wird mit einigen Stufen überwunden

b) Unterquerung der Straße durch die vorhandenen Flutmulden: Wird als wenig praktikabel angesehen, da Böden dort regelmäßig verschlammt sind

c) Anbringung einer Stahlkonstruktion für 150 TEUR (keine Kostenübernahme durch das staatl. Bauamt)

 

Der GR stimmt der Variante a) als der kostengünstigsten einstimmig zu. GR Steininger bittet aber, seine Bedenken wegen des gefährlichen Übergangs zu vermerken.

 

11. Kaufmännischer Jahresabschluss Wasserversorgung 2010

BM Wittauer verliest die Zahlen:

Verlust: 40.682 EUR

(wird in fiktives Rücklagen-Konto übernommen)

Anlagevermögen: 4.160.316 EUR

Bilanzsumme: 5.514.302 EUR

Zinszuschuss: 3.791 EUR

verkaufte Wassermenge: 312.000

 

Der GR stimmt dem Abschluss einstimmig zu.

 

12. Antrag FFW Görschnitz auf Ausbau Feuerwehrhaus

Der Antrag wurde bereits in einer früheren Sitzung behandelt und damals abgelehnt, da keine Vergleichsangebote vorgelegt werden konnten und auch die Nutzung des auszubauenden Dachgeschosses nicht klar war.

Neue Zahlen werden vorgelegt: Kosten für Heizung EG und Ausbau DG: 6.300 EUR wobei die Nutzung des DG weiterhin unklar ist.

Die Verwaltung wird weitere Gespräche mit der Feuerwehrführung haben und schläft vor, dem Antrag zuzustimmen, unter der Voraussetzung, dass noch ein weiteres Angebot vorgelegt wird. Die Dämmung soll erst in 2012 erfolgen.

Der GR stimmt dem Antrag einstimmig zu

 

13. Ausbau Kreisstraße Obermarkt

Wegen der Beschwerden von Anwohnern schlägt das Landratsamt vor, das Straßenpflaster gegen Asphalt auszutauschen. Kosten ca. 60 TEUR. Die Gehsteige würden gepflastert bleiben.

Die Pflasterung stammt aus dem Jahr 1993 und wurde aufgrund einer Forderung des Amtes für Denkmalpflege mit einem Zuschuss aus der Städtebauförderung erstellt. Bei einer Entfernung der Pflasterung könnte eine Rückforderung drohen. Der Ensembleschutz reicht vom Anwesen Will bis zum Anwesen Haug.

1997 hat das Landratsamt eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h erlassen, an die sich jedoch kaum ein Fahrer hält.

BM Wittauer trägt den Beschlussvorschlag vor: aus denkmalpflegerischer Sicht soll der Vorschlag des LRA abgelehnt werden.

 

Diskussion:

Günter Dörfler:

Lärm ist unerträglich; der Durchgangsverkehr ist nicht zu vergleichen mit dem Verkehr in umliegenden Dörfern, deren Ortsmitte ebenfalls gepflastert ist. Mit dem LRA sollte über ein Rückforderung gesprochen werden. Auch die Lebensqualität muss eine Rolle spielen.

BM Wittauer:

Auch an ihm geht die Lärmbelästigung nicht spurlos vorüber

Wolfgang Hagen:

Warum fahren überhaupt schwere LKW durch, wenn doch die Steinachbrücke auf 12 t beschränkt ist? Fehlt hier ein Schild am Ortseingang? Zu klären wäre, woher der Schwerlastverkehr kommt

Günter Dörfler:

in 2012 soll die Brücke saniert werden, dann ist die Tonnagebeschränkung vom Tisch

BM Wittauer:

bei Zustimmung zum Antrag setzen wir den Vorteil der Städtebauförderung aufs Spiel und lösen evtl. Folgeanträge aus.

Günter Dörfler:

auch an anderen Stellen wurde Pflaster bereits wieder entfernt: Glasstraße; Kreuzung Lindenstraße

BM Wittauer: Die waren auch ohne die Städtebauförderung gebaut

Herr Bäte:

Damals wurde 1 Mio. (DM?) verbaut; heute würde das Pflaster evtl. nicht entfernt sondern nur überteert.

BM Wittauer:

Man muss damit rechnen, dass dann auch die Anwohner an der Steinach einen Antrag auf Entfernung der Pflasterung stellen

Günter Dörfler:

Man muss auch die Verkehrsbelastung dieser Straße berücksichtigen

Martin Siebentritt:

Geschwindigkeitsbeschränkung sollte strenger kontrolliert werden.

Helga Schöffel:

Wenn die Geschwindigkeitsbeschränkung eingehalten würde, wäre die Lärmbelastung deutlich geringer

BM Wittauer:

vielleicht sollte man Barrieren einbauen

Günter Dörfler:

Das ist auf einer Kreisstraße gar nicht zulässig

Peter Zeitler:

Kann mir das Ensemble Oberer Markt mit Teerbelag nicht mehr vorstellen

BM Wittauer:

Es werden alle Vorschläge zusammengetragen und dem GR neu zur Entscheidung vorgelegt.

 

14. Spielplätze in Weidenberg

Aus den Reihen von Eltern kam der Vorschlag, auf dem Gelände des jetzigen Kindergartens einen zentralen Kinderspielplatz einzurichten

Die Verwaltung greift den Vorschlag gerne auf und wird ihn zu gegebener Zeit in die Planung einbringen

 

15. Bekanntgaben

-  Die Jugendfeuerwehr gibt einen Termin für eine Leistungsprüfung bekannt

-  Die Diakonie Pegnitz lädt zu einer Veranstaltung ein.

-  BM Wittauer trägt vor, dass Hans Schöffel den Hanns-Seidel-Preis für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit erhalten hat und würdigt seine Verdienste nochmals.

-  Hans Engelbrecht hat die Staatsmedaille in Silber für seine Verdienste erhalten und erhält dafür auch den Beifall des GR

Artikel im Nordbayerischen Kurier über die Windkraft in Kirchenpingarten: Dabei waren aus der Abstimmung im Internet Namen genannt, obwohl die Abstimmung anonym war. Die

Zeitung hatte die   Namen allerdings von der betroffenen Familie selbst erhalten. Von Seiten der Verwaltung wurden keine Namen preisgegeben.

 

Ende 21.05 Uhr

(Zum Anfang)



… aus den Gemeinderatssitzungen …

Öffentliche Gemeinderatssitzung 11.04.2011

Mitschrift

 

Anmerkung zu diesem Gedächtnisprotokoll:

Die öffentliche Sitzung begann erst (offiziell um 20.30Uhr) tatsächlich um 20.50 Uhr nach einer nichtöffentlichen Sitzung, bei der ein Ingenieurbüro anwesend war (möglicherweise zum Thema Brücken). Am Rande konnte man nur feststellen, dass es in diesem nichtöffentlichen Teil hoch her ging. Die CSU-Fraktion verließ den Sitzungssaal gegen 20.20 Uhr für etwa 10 Minuten um sich im Treppenhaus (!) über das Abstimmungsverhalten zu beraten. Offensichtlich hatte man sehr kurzfristig in der Sitzung wichtige Informationen erhalten, die vorher nicht bekannt gegeben worden waren. Daher verzögerte sich der Beginn der öffentlichen Sitzung erheblich. Die Tagesordnungspunkte der öffentlichen Sitzung wurden dann auch im „Schnellstverfahren“ bearbeitet, da die GR-Mitglieder ganz offensichtlich durch die Marathonsitzung schon recht strapaziert waren. Eine korrekte Mitschrift war aufgrund des Tempos der Vorträge nur bedingt möglich.

 

Tagesordnung:

TOP 1 Verlesung und Genehmigung Protokoll der letzten Sitzung

TOP 2 Aufstellung Bebauungsplan Mengersreuth West

TOP 3 Änderung Bebauungsplan „Am Haderbaum“

TOP 4 Erweiterung Sanierungsareal Untermarkt / Bahnhof

TOP 5 Tonnagebeschränkung Brücken Grünhof u. Lehen

TOP 6 Brücken im Bereich Weidenberg: Sanierung/Neubauten

TOP 7 Bekanntgaben

TOP 8 Fragen und Anregungen

 

20.45 Uhr Bürgersprechstunde: keine Fragen

 

Beginn der Sitzung: 20.50 Uhr

 

TOP 1: Verlesung des Protokolls der letzten Sitzung

wird auf nächste Sitzung verschoben

 

TOP 2: Aufstellung Bebauungsplan Mengersreuth West

es werden im Schnellverfahren diverse Schreiben von Trägern öffentlicher Belange bezüglich des o.g. B-Planes verlesen, die die Punkte „gemischte Nutzung, Dachneigungen, Dachformen, Abstandsflächen, Zufahrten für Ver- und Entsorgungsfahrzeuge, Vorgaben des Feuerschutzes und Zufahrten; Lärmschutzmaßnahmen, Telefon- und Internetleitungen“ auflisten. Z. T. Kommt es zwischen einzelnen GR-Mitgliedern zu recht heftigen Diskussionen über Abstimmungsverhalten in der Vergangenheit und heute (Dörfler – Kölbl). Über die Vorgaben jedes einzelnen Schreibens wird separat abgestimmt und zum größten Teil festgelegt, dass die entsprechenden Vorgaben in den Erschließungsvertrag aufzunehmen sind. Alle Beschlussvorlagen werden einstimmig angenommen.

Interessant der Hinweis aus dem Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes Hof: Einzuleitendes Wasser ist nach dem Trennsystem zu erfassen. Herr Bäte führt dazu aus: Die Weidenberger Kläranlage ist noch in der Lage, diese Mengen aufzunehmen.

 

Die DRE weist darauf hin, dass – sollte der Bahnverkehr nach Warmensteinach wieder aufgenommen werden – die Pfeifsignale 110 DB laut sind und daraus keine Entschädigung der Anlieger erfolgen wird. Diese Vorgabe wird ebenfalls in den Erschließungsvertrag aufgenommen (1 Gegenstimme: Steininger).

 

Die Stellungnahme des Bund Naturschutz, dass die Notwendigkeit zur Erschließung dieses weiteren Baugebietes anhand der aktuellen Bevölkerungsentwicklung bezweifelt wird, wird mit Unmut aufgenommen. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass in Weidenberg selbst nur wenige Baulücken existieren und diese Grundstücke in Privatbesitz sind. Dem Beschlussvorschlag „Vermeidung von Lärmbelästigung im Baugebiet durch entsprechende Maßnahmen“ wird einstimmig zugestimmt.

 

Mehrere Behörden haben keine Stellungnahmen abgegeben. Wegen der nochmaligen Änderungen bei den Dachformen muss der B-Plan nochmals fristgerecht ausgelegt werden.

 

TOP 3: Änderung Bebauungsplan „Am Haderbaum“

verschiedene Behörden haben keine Stellungnahmen abgegeben.

Eine private Einwendung kam von Frau Zanner: Die Änderungen sind nicht nachvollziehbar; es fehlen Parkplätze und ein Gehsteig beim Friedhof.

 

Abstimmung: Der Einwand wird zur Kenntnis genommen; die Änderungen einstimmig angenommen

Bezüglich der Denkmalpflege wird der Beschluss in den Erschließungsvertrag aufgenommen, das Verfahren wird nach Anhörung fortgeführt

 

TOP 4: Erweiterung Sanierungsareal Untermarkt / Bahnhof

verschiedene Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange werden in Kurzform verlesen: (Telekom, Kabel Deutschland, E.ON wg. vorhandener Leitungen; Feuerwehr wg. Sicherstellung Feuerschutz usw. Denkmalpflege; Bund Naturschutz: bestehender Baumbestand ist zu erhalten; HWK: keine Benachteiligung ansässiger Betriebe; AWO: Verwirklichung Projekt in zwei Schritten; LRA: Lärmbelästigung muss durch entsprechende Untersuchung geklärt werden; Regierung Oberfranken: rechtliche Hinweise; Wasserwirtschaftsamt: Sicherstellung Trinkwasserversorgung und Entsorgung, Schutzwall gegen Hochwasser wegen der Schäden in 2006).

 

Mit der AWO sollen wegen ihres Projektes (Ärztehaus? Wird nicht näher erläutert), Gespräche geführt werden. Über die Variante B eines Kreisverkehrs mit Buswendeplatz ist noch zu verhandeln (Einwand Dörfler CSU: damaliger Beschluss ist zu lange her).

Der Landwirtschaftsverband hat sich für eine Erhaltung des Landhandels BayWa ausgesprochen. Der Markt ist bereit, darüber Gespräche zu führen. Ein Ersatz der jetzt bestehenden Gebäude wird nicht möglich sein.

Abstimmung: alle Stellungnahmen werden zur Kenntnis genommen und in die entsprechenden Verträge eingearbeitet.

Es ist eine Satzungsänderung vorzunehmen, dass eine städtebauliche Sanierung erforderlich ist. Frist dafür: bis 31.12.2021 (maximal möglicher Zeitrahmen); Verlängerung möglich.

Erlass der Satzung: Sanierungsgebiet Bahnhofsareal 2,1 ha; vereinfachtes Verfahren

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

TOP 5: Tonnagebeschränkung Brücken Grünhof u. Lehen

Die Brücke am Grünhof, Neunkirchen wird auf 12 t beschränkt, die Brücke über den Mühlbach, Lehen auf 24 t

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

TOP 6: Brücken im Bereich Weidenberg: Sanierung/Neubauten

Drei sanierungsbedürftige Brücken im Bereich Weidenberg werden vorgestellt:

  1. Brücke in Untersteinach, über das Krebsbächlein: Note 3,1 (sehr sanierungsbedürftig). Sanierung kann nicht in Eigenleistung erstellt werden; Neubau notwendig; Kosten: 155.000 EUR
  2. Brücke Sophienthal Ortsende: Sanierung durch Bauhof möglich ähnlich wie Brücke am Ortseingang Sophienthal; Kosten: 80.000 EUR
  3. Brücke Hammermühlgraben Untersteinach (bei Spedition Steinbach); Ersatzneubau notwendig; Kosten 90.000 EUR

Bei der Brücke nahe der Spedition hat sich die Firma bereits erklärt, evtl. einen Zuschuss zu den Sanierungskosten zu leisten.

Beschlussvorschlag: Angebote von Ingenieurbüros sind einzuholen und die Finanzierung zu prüfen

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

Top 7: Bekanntgaben

Frühjahrskonzert der Weidenberger Musikanten am 16.4.

Untersuchungsergebnisse zum Weidenberger Trinkwasser werden am 13.4. um 20.00 Uhr im Rathaus vorgestellt; Thema auch: Ausgleichszahlungen

 

TOP 8: Fragen und Anregungen

Helga Schöffel: Wann wird der Reitweg wieder geöffnet?

Antwort: steht noch nicht fest; richtet sich nach Baufortschritt am Dubetz-Haus; Baubeginn ist nach Ostern – evtl. auch erst Ende Mai 2011

Ortssprecher Nicolai: Berichtet von Veranstaltung des Wasserwirtschaftsamtes in Sophienthal wg. der Gewässerqualität der Warmen Steinach; Bürgermeister Wittauer verweist darauf, dass die Warmen Steinach in diesem Bereich nur mit etwa 300 m in den Bereich der Gemeindeverwaltung fällt, für den Rest ist das WWA zuständig. Weitere Veranstaltung zu diesem Thema folgt.

BM Wittauer: Zum Hochwasserschutz in Döhlau (geplanter Speicher) soll in 2-3 Monaten ein Raumordnungsverfahren für den Hochwasserspeicher im Bereich Döhlau/Friedrichsthal starten

 

Ende der Sitzung: 21.40 Uhr

 

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… aus den Sitzungen …

Öffentliche Gemeinderatssitzung 28.03.2011

Mitschrift


Tagesordnung:

TOP 1 Verlesung und Genehmigung Protokoll der letzten Sitzung

TOP 2 Bauvoranfrage BAYVENTUS GbR, Berg:

Errichtung Windkraftanlagen Fl.Nr. 44, Gemarkung Sophienthaler Forst

TOP 3 Bauvoranfrage Reinhard Stoll, Görau: Errichtung Biogasanlage,

Trockenfermentation, Fl.Nr. 438 Döhlau

TOP 4 Vollzug Denkmalschutzgesetz;

Antrag FGV Weidenberg auf Reparatur Giebelfassade

TOP 5 Einbau WC-Anlage in Feuerwehrgerätehaus Lehen

TOP 6 Verwendung schadhafter gemeindeeigener Scheunen

TOP 7 Erweiterung des Bebauungsplanes „Egerten“ im Bereich der

Grundstücke Fl.Nrn. 118, 124, 127 (alles Teilflächen), 118/2 und 127/6,

alle Gemarkung Neunkirchen/Main

TOP 8 Regionaler Planungsverband Oberfranken Ost;

7. Ausbauplan für Staatsstraßen

TOP 9 Ersatzlose Beseitigung der Bahnübergänge in km 48.789 und 50,667 der

Strecke Bayreuth-Kirchenlaibach im Bereich der Gemarkungen Lessau

und Lehen

TOP 10 Ausbau Gehsteig vom Gewerbegebiet „Kräglitz“ zum Baugebiet

„Rügersberger Hang“

TOP 11 Antrag auf Versetzung einer Straßenleuchte im Bereich „In der Au“

in Weidenberg

TOP 12 Abfalldeponie Weidenberg

a) Verlängerung Zuschussvertrag

b) Altlastenerkundung für Fl.Nr. 1027 und 1030,

beide Gemarkung Weidenberg

TOP 13 Bekanntgaben

TOP 14 Fragen und Anregungen

 

TOP 1: Verlesung des Protokolls der letzten Sitzung

wird ohne Gegenstimmen genehmigt

 

TOP 2: Windkraftanlagen

in Wildenreuth; Naturpark

es fehlt an planungsrechtlichen Voraussetzungen; Erschließung ist nicht gesichert; naturschutzrechtliche Belange; vom Bauausschuss nicht genehmigt.

Dörfler: es dürfen lt. Regionalplan keine Windkraftwerke errichtet werden

Raps: macht aufmerksam, wo die Energie herkommen soll

Abstimmung: einstimmig abgelehnt

 

TOP 3: Bauvoranfrage Stoll

vor Festhalle; Lage im Landschaftsschutzgebiet; 0,1 MW Leistung; Privilegierung des Vorhabens gegeben.

Gebhard: von woher erfolgt die Erschließung? Antwort: Zufahrt aus Richtung Süden

Dörfler: Wärmelieferung an Wohnhäuser

Abstimmung: einstimmig genehmigt

 

TOP 4: Antrag FGV

im Giebelbereich angerissener Putz; nur Info; keine Abstimmung nötig

 

TOP 5: FW Lehen

im Ort Lehen keine Sanitäreinrichtungen vorhanden; vorgesehen: 1 Herren- und 1 Damentoilette; Materialkosten: 7.300 EUR; Ausführung in Eigenleistung

Raps: Anschluß vorhanden?

Dörfler: WC für Veranstaltung Landjugend nicht ausreichend

Engelbrecht: Landjugend wird sich nicht beteiligen

Abstimmung: einstimmig genehmigt; Markt übernimmt Materialkosten; keine Beteiligung der Landjugend

 

TOP 6: Scheunen

Langenbucherscheune neben Feuerwehrhaus; Vorschlag: Abriss, da Sanierungskosten 80.000 EUR

Scheune in der Au (gegenüber Anwesen Pauli): Vorschlag Sanierung 35.000 EUR

Diskussion:

Böhner: Wie geht es weiter mit der Kläranlage?

Sieber: Sanierung steht an

Engelbrecht: Gesamtkonzept muss zuerst gemacht werden

Rieß: Warum kein Anbau?

Böhner: Mietobjekt suchen

Schöffel: Steht Langenbucherscheune leer? Antwort: Ja

Strömsdörfer: Grundstück suchen, Standort nicht wechseln

Dörfler: Kann Langenbucherscheune evtl. in Eigenregie renoviert werden?

Abstimmung: einstimmig: Langenbucherscheune ist abzureißen; Scheune in der Au ist noch nutzbar, Zustand ist zu belassen, evtl. ein Mietobjekt zu suchen

 

TOP 7: Bebauungsplan „Egerten“

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

TOP 8: Staatsstraßen

2181 Bayreuth-Weidenberg (6. Ausbauplan); Projekt ist jetzt nicht mehr aufgeführt; Ausbau ist unter 1. Dringlichkeit in die Liste aufzunehmen; ebenso 2177 (um Waizenreuth)

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

TOP 9: Bahnübergänge

sind total verwachsen; keine Einwände

Abstimmung: einstimmig angenommen

 

TOP 10: Gehsteig

Antrag Zeitler; Kosten: 50.000 EUR; Böhner: 35.000 EUR sind in etwa ausreichend; Neue Straße wird heuer nicht mehr gemacht, daher sind Mittel frei

Dörfler: es geht mir zu schnell; kein Beschluss ins Blaue

Hagen: ist mindesten 250 m lang; d.h. Gehsteig wird teurer; lt. Verwaltung sind es 280 m

Rieß: wenn Gehsteig nicht mehr als 35.000 EUR kostet ist er dafür

 

TOP 11: Versetzung Straßenleuchte

Kosten: 900 EUR; Gemeinde soll Kosten tragen

Abstimmung: Leuchte wird versetzt; einstimmig

 

TOP 12 a: Hausmülldeponie Au

Wasserreinheit muss weiterhin überwacht werden; Beratungsvertrag läuft; Vertrag ist zu verlängern; GAB-Fonds: es gibt auch Zuschüsse für Sanierungen

 

TOP 12 b: Hausmülldeponie Lankendorfer Berg, Weidenberg

Vertrag muss verlängert werden; Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern

Abstimmung: beide einstimmig angenommen

 

TOP 13: Bekanntgaben

TOP 14: Fragen und Anregungen

Frage nach BM Wittauer: Ist lt. Böhner auf dem Weg der Besserung

 

 

 

 

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